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NeuroLinguistisches Programmieren, kurz NLP, ist ein Motivations- und Kommunikationsmodell, das in den siebziger Jahren entwickelt wurde.
Es wurde durch die Analyse sehr erfolgreicher Psychotherapeuten entwickelt und wird heute in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, wie Therapie, Verkauf, FührungPartnerschaft und im Umgang mit Kindern angewendet.

Beim NLP werden gesprächs-, verhaltens-, hypno- und körperorientierte Ansätze zusammengeführt. Dabei wird unser Denken, Fühlen und Verhalten (Neuro) mittels Sprache (Linguistik) systematisch verändert (programmiert).

NLP ist ein Ansatz, menschliches Verhalten zu verstehen und damit eine Selbstverantwortung zu verfestigen, die Wahlfreiheit und Handlungsspielraum ermöglicht.

Beim NLP geht es darum, Wahrnehmungsprozesse und die damit verbundenen Verhaltensmuster nachzuvollziehen und zu beeinflussen.

 

Was stört und was fördert diese Prozesse? Wie können dysfunktionale Strategien für den Umgang mit anderen durch nützliche neue Strategien ersetzt werden?

Im NLP gelten besondere ethische Grundsätze, die als Grundannahmen bezeichnet werden:

  • Jeder Mensch ist einzigartig und hat sein eigenes Modell der Welt – gewissermaßen wie eine Landkarte.

  • Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Das Verhalten eines Menschen richtet sich nach seinem (internen) Modell der Welt und nicht danach, wie die Welt „da draußen“ wirklich ist.

  • Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Modelle der Welt, sondern lediglich solche, die hilfreich oder weniger hilfreich sind, unser Leben auf die Weise zu gestalten, wie wir es uns erhoffen.

  • Eine gute Beziehung (Rapport) heißt, anderen Menschen respektvoll in ihrem Modell der Welt zu begegnen.

  • Menschen haben bereits alle nötigen Ressourcen in sich.

  • Menschen treffen stets die beste ihnen zur Verfügung stehende Wahl; wenn sie eine bessere Möglichkeit erkennen, werden sie diese auch nutzen

  • Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.

  • Die Bedeutung Ihrer Kommunikation ist die Reaktion, die Sie auf diese erhalten.

  • Wenn etwas nicht funktioniert, mach was anderes.

  • Es gibt kein „Versagen“, sondern nur Feedback, aus dem wir lernen können. 

Diese Vorannahmen erheben keinen Anspruch auf Wahrheit. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass es nützlich ist, so zu tun, als ob sie wahr seien.

 

Denn es führt dazu, dass du Menschen und Situationen mit einer offenen Haltung begegnen kannst und es leichter fällt, die von dir oder von anderen gewünschten Ziele zu erreichen.